Magnetfelder begegnen uns täglich und können die Ganggenauigkeit mechanischer Uhren beeinflussen. Juwelier Weinmayr erklärt, wie magnetfeldresistente Uhrwerke geschützt werden und worauf Sie achten sollten.
Ob Smartphone-Hülle mit Magnetverschluss, Lautsprecher oder Induktionskochfeld: Magnetfelder sind im Alltag weit verbreitet. Was viele nicht wissen: Sie können die empfindliche Mechanik einer Armbanduhr beeinflussen und dazu führen, dass diese plötzlich vor- oder nachgeht. Magnetfeldresistente Uhren sind darauf ausgelegt, solche Störungen möglichst gering zu halten.
Warum reagieren mechanische Uhren auf Magnetfelder?
Im Inneren einer mechanischen Uhr arbeiten zahlreiche fein abgestimmte Bauteile. Besonders empfindlich ist die sogenannte Unruhspirale, die den gleichmäßigen Gang des Uhrwerks mitbestimmt. Wird sie magnetisiert, können einzelne Windungen aneinanderhaften und die Uhr deutlich schneller laufen lassen.
Wie schützen sich moderne Uhrwerke?
Hersteller setzen auf unterschiedliche Lösungen. Bei klassischen Konstruktionen schirmt ein zusätzliches Innengehäuse aus Weicheisen das Uhrwerk ab. Moderne Uhrwerke verwenden dagegen zunehmend nicht magnetisierbare Materialien wie Silizium oder spezielle Metalllegierungen. Dadurch lässt sich die Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern erhöhen, ohne das gesamte Uhrwerk abschirmen zu müssen.
Was tun, wenn die Uhr plötzlich ungenau läuft?
Eine auffällige Gangabweichung muss nicht gleich auf einen mechanischen Defekt hinweisen. Häufig lässt sich eine magnetisierte Uhr mit einem speziellen Gerät entmagnetisieren. Anschließend sollte ihre Ganggenauigkeit überprüft werden.
In unserer hauseigenen Uhrmacherwerkstatt bei Juwelier Weinmayr in Landshut gehen wir solchen Auffälligkeiten fachkundig auf den Grund. Wir beraten Sie gerne persönlich zu Ihrer mechanischen Uhr und ihrem Schutz im Alltag.

